Lisa Elsässer – Erstaugust – Erzählungen

PR-Agentur Hannover

Eine Frau macht einen Sprachkurs in London und lernt nur ein
einziges Wort. Wie einen gefrorenen See betreten zwei ungleiche Schwestern das
Feld ihrer Kindheit und kommen sich im Nebel für immer abhanden. Erst August,
denkt das aufs Land verschickte Kind am ersten August und wartet weiter auf
Post.

In ihren Geschichten verbindet Lisa Elsässer profane
Widerstände mit den großen Lebensthemen: Liebe, Sehnsucht, Verlust. Getragen
von der poetischen Sprache der Lyrikerin, vorangetrieben von der Lust am
Erzählen, erforscht sie blinde Flecken der Kindheit, wagt sie zwanglose Liaisons,
die ohne viel Worte auskommen, belauert sie die Existenz des Nachbarn auf dem
Balkon gegenüber, die der eigenen verdächtig nahe rückt. Über allem schwebend
die Vergänglichkeit, die sich unerwartet, und sei es beim Picknick am See,
kristallisiert: »Es kann sein, dass morgen einer von uns allein aufstehen, die
Brote allein essen muss. Er muss dann sogar allein leben!«

Lisa Elsässer, geboren 1951…

Ursprünglichen Post anzeigen 64 weitere Wörter

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