Kein Ankommen, nirgendwo

PR-Agentur Hannover

Der Roman von Gert Deppe verwischt von Anfang an jegliche Grenzen familiärer Normalität und vermittelt das permanente Gefühl von Beklemmung. Dabei offenbart sich im Laufe der Erzählung die kaputte Struktur der Familie aus unterschiedlichen Perspektiven.

Schnell wird klar, dass wenig zu retten ist. Zusätzlich zum sexuellen Missbrauch der Tochter wird eine falsche Realitätsbeurteilung zur allumfassenden Wahrheit und letztlich auch die Schuldzuweisung auf das Opfer projiziert.

Das Scheitern im Leben ist vorprogrammiert, die Posttraumatischen Belastungsstörungen und die Dissoziativen Störungen des Opfers werden lebensbedrohlich. Aus dem „Off“ beginnt der Leser zu verstehen, wie schnell ein Leben zerstört werden kann. (Frank-Michael Preuss)

Inhalt:

Auf die sonntäglichen Besuche seines Vaters freut sich das Trennungskind Anne immer schon Tage vorher. Zwar lebt sie bei ihrer Mutter, ein wirklich inniges Verhältnis aber hat sie nur zu ihrem Vater, mit dem sie durch die gemeinsame Liebe zur Musik verbunden ist.

Bei einem dieser Besuche geschieht das Unvorstellbare:…

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